Königsbrücker Straße
„Ein neuer Akt aus dem Dresdner Verkehrspolitik-Stadl“
Kopfschütteln bei den GRÜNEN über Königsbrücker Planungsvariante Nr. 5
Die Sanierung der Königsbrücker Straße gerät mehr und mehr zum „verkehrspolitischen Komödienstadl mit Bananenrepublik-Kulisse,“ so der Fraktionssprecher von Bündnis 90/DIE GRÜNEN Jens Hoffsommer zum Bekannt werden der 5. Planungsvariante des umstrittenen Verkehrsprojektes. „Den Stadtratsbeschluss von 2006 scheint die Verwaltung beharrlich zu ignorieren.“
Für die GRÜNE Verkehrspolitikerin Margit Haase sind die neuerlichen Alternativplanungen „eine unglaubliche Verschwendung von Steuergeldern.“ „Während andere Projekte wie die Borsbergstraße/Schandauer Straße wegen fehlender Planungskapazitäten kaum vorangetrieben werden, werden für die Königsbrücker weitere Haushaltsmittel aus dem Fenster geschmissen.“
Haase weiter: „Es ist absolut unverständlich, warum Varianten für die Königsbrücker Straße geplant werden, die weder vom Stadtratsbeschluss noch dem Luftreinhalte- und dem Lärmaktionsplan gedeckt sind.“
Haase verweist darauf, dass während der 17 Jahre währenden Diskussion über die Königsbrücker Straße schon mehr als 1 Million Euro für die Planung „verpulvert“ wurden.
„Klar ist, dass der Verwaltungsfuss auf der Bremse einer sinnvollen Sanierung der Straße steht,“ so Haase.
Grüne, SPD und Linke haben Anfang März einen Antrag eingebracht, die den raschen Abschluss des Planungsverfahrens auf der Basis des vom Stadtrat 2006 verabschiedeten Kompromisses beauftragt. „Die Königsbrücker Straße soll schnellstmöglich und stadtverträglich gebaut werden,“ so Haase abschließend.
Königsbrücker Straße: Verzögerungstaktik statt Sanierung II
Das Hoffen auf die Verkehrsprognosezahlen 2025 durch Frau Orosz, um den vierspurigen Ausbau der Königsbrücker doch noch zu rechtfertigen, gibt es jetzt auch als Antwort auf eine schriftliche Anfrage von Eva Jähnigen. dort liesst sich das So: "Die Ablehnung der 4spurigen Variante durch die Planfeststellungsbehörde ist mir nicht bekannt..."
Die bündnisgrüne Fraktion bringt hierzu einen Stadtratantrag in den Geschäftsgang
Königsbrücker Straße - Planfeststellung läuft
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
entgegen der ursprünglichen Behauptung der Oberbürgermeisterin vom 04.11.2009 wurde das Planfeststellungsverfahren (PFV) für die Königsbrücker Straße keineswegs gestoppt. Rein rechtlich ist es nämlich nicht einfach möglich ein einmal begonnenes Planfeststellungsverfahren wieder zu stoppen. Somit läuft das PFV weiter.
Das heißt, es können weiterhin Stellungnahmen zum Planentwurf abgegeben werden und die Pläne können auch noch bis zum 09.12.2009 bei Straßen- und Tiefbauamt (St. Petersburger Str. 9, 01069 Dresden, Zi. K315; Montag, Mittwoch, Freitag 9-12 Uhr; Dienstag und Donnerstag 9-18 Uhr) eingesehen werden.
Zwar wird das PFV nach Abschluss der Einwendungsfrist vorerst auf Eis gelegt, jedoch müssen bei einer Neuaufnahme die eingegangenen Stellungnahmen berücksichtigt werden. Es dürfte also für die Stadtverwaltung recht schwierig werden, doch noch über die Hintertür der Verkehrsprognose für 2025 einen vierspurigen Ausbau der Königsbrücker zu planen, wenn jetzt viele positive Stellungnahmen zum ausgelegten zweispurigen Kompromissentwurf eingehen.
Hier ist die Chance die vierspurige Königsbrücker zu verhindern! Schreiben sie positive Stellungnahmen zum gegenwärtigen zweispurigen Planentwurf. (Diesen finden sie auf dieser Internetseite zum Download)
Sie können dazu gerne die Textbausteine/Anregungen verwenden, die wir Ihnen auf dieser Website anbieten. Schreiben Sie einfach ihre Stellungnahme und schicken sie diese unterschrieben an:
Landesdirektion Dresden
Stauffenbergallee 2
01099 Dresden
Einwendungen können noch bis zum 23.12.2009 eingereicht werden.
Bitte beteiligen Sie sich, das letzte mal konnte der vierspurige Ausbau durch über 1000 Einwendungen verhindert werden, wenn sich jetzt ähnlich viele Menschen für die zweispurige Variante aussprechen kann auch diesmal die vierspurige Königsbrücker entgültig kippen.
zum Download: Bausteine Stellungnahmen Königsbrücker Straße.doc
Alle Straßenquerschnitte der Köni zum Download
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Planungsunterlagen
Zum Download gibt es hier die derzeitigen Pläne der Stadt für den Kompromiss aus dem Jahr 2006 (zweispurig).
Dokument1 (Bautzener Str. - Katharinenstr.)
Dokument2 (Katharinenstr. - Eschenstr.)
Dokument3 (Eschenstr.- Eberswalder Str.)
Dokument4 (Eberswalder Str.- Stauffenbergallee)
weitere baubegleitende Dokumente:
Umplanung Haltestellenbereich Bischofsweg
Gegen eine Maximalvariante des Freistaates werden wir uns aktiv einsetzen.
Was haben Sie sich für das nächste Jahr vorgenommen?
mehr zur Königsbrücker...
Königsbrücker Straße - zweispuriger Kompromiss wird gebaut
Planfeststellung für das Verkehrsbauvorhaben der Landeshauptstadt Dresden „Königsbrücker Straße zwischen Albertplatz und Stauffenbergallee (Süd)“
02.11.09 dresden-neustadt: Für das Bauvorhaben ist die Planfeststellung gemäß des Stadtratsbeschlusses von 2006 beantragt.
Marx kommt zur Vernunft - Weg frei für Königsbrücker Kompromiss
Mit Genugtuung haben die GRÜNEN am Rande der letzten Stadtratssitzung zur Kenntnis nehmen dürfen, dass offensichtlich alle Pläne für einen vierspurigen „Königsbrücker Highway“ vom Tisch sind. Wie Baubürgermeister Marx gegenüber Fraktionssprecher Jens Hoffsommer ankündigte, wird nunmehr der 2006 vom Stadtrat beschlossene Kompromissvorschlag Gegenstand des Planfeststellungsverfahrens werden. Jens Hoffsommer: „Das ist ein Sieg der Vernunft, aber auch eine Belohnung für alle, die in den letzten Jahren durch vielfältige Aktionen für eine Kompromisslösung eingesetzt gekämpft haben. Die Fahrraddemos und die zahlreichen Initiativen der GRÜNEN im Stadtrat haben sich gelohnt.“
Der Plan (Zeichnungen und Erläuterungen) liegt bei Landeshauptstadt Dresden, Straßen- und Tiefbauamt, St. Petersburger Straße 9, 01069 Dresden, Zimmer-Nr. K 315 ab 9. November zur allgemeinen Einsicht aus.
Jeder kann bis zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist, also bis zum
23. Dezember 2009, schriftlich oder zur Niederschrift bei der Stadtverwaltung
Dresden, St. Petersburger Straße 9, 01069 Dresden, oder bei der Landesdirektion Dresden, Stauffenbergallee 2, 01099 Dresden, Einwendungen gegen den Plan erheben. Die Einwendung muss den geltend gemachten Belang und das Maß seiner Beeinträchtigung erkennen lassen. Mit Ablauf der Einwendungsfrist sind alle Einwendungen ausgeschlossen.
kompletter Artikel zu den Einwendefristen im Amtsblatt: http://www.dresdner-amtsblatt.de/files/issue1256199232/ddamt_43kw2009_web.pdf
Königsbrücker Straße - es wird ernst
Planfeststellung für das Verkehrsbauvorhaben der Landeshauptstadt Dresden „Königsbrücker Straße zwischen Albertplatz und Stauffenbergallee (Süd)“
25.10.09 dresden-neustadt: Für das Bauvorhaben ist die Planfeststellung beantragt. Wir wissen nach wie vor nicht, ob die Pläne ausliegen werden, die dem Stadtratsbeschluss 2006 zu Grunde liegen.Wenn nicht, gibt es zu gegebener Zeit hier auf neustadtgruene.de vielfältige Angebote zu protestieren. Eine Möglichkeit für jeden "Betroffenen" ist eine Einwendung.
Der Plan (Zeichnungen und Erläuterungen) liegt bei Landeshauptstadt Dresden, Straßen- und Tiefbauamt, St. Petersburger Straße 9, 01069 Dresden, Zimmer-Nr. K 315 in der Zeit vom 9. November 2009 bis 9. Dezember 2009 während der Dienststunden Montag, Mittwoch, Freitag 9 bis 12 Uhr Dienstag, Donnerstag 9 bis 18 Uhr zur allgemeinen Einsicht aus.
Jeder kann bis zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist, also bis zum
23. Dezember 2009, schriftlich oder zur Niederschrift bei der Stadtverwaltung
Dresden, St. Petersburger Straße 9, 01069 Dresden, oder bei der Landesdirektion Dresden, Stauffenbergallee 2, 01099 Dresden, Einwendungen gegen den Plan erheben. Die Einwendung muss den geltend gemachten Belang und das Maß seiner Beeinträchtigung erkennen lassen. Mit Ablauf der Einwendungsfrist sind alle Einwendungen ausgeschlossen.
kompletter Artikel dazu im Amtsblatt: http://www.dresdner-amtsblatt.
Fußgängerampel für die Königsbrücker Straße / Ecke Tannenstraße
Seit 3. September gibt es an der Königsbrücker Straße / Ecke Tannenstraße eine temporäre Fußgängerampel. Die Ampel wurde stadtauswärts hinter der Tannenstraße eingerichtet. Fußgänger können per Knopfdruck grün anfordern. Zudem schaltet die Ampel für den Kfz-Verkehr auf rot, wenn eine Straßenbahn in die Haltestelle einfährt. Die Einrichtung der Fußgängerampel geht auf Unfalluntersuchungen zurück, sie soll die Schulwegsicherheit verbessern. Die Arbeiten kosten ca. 65 000 Euro.
Mit dem Ausbau der Königsbrücker Straße soll die Fußgängerampel durch eine komplette Anlage für den gesamten Kreuzungsbereich ersetzt werden.
Mehr dazu im Web-Auftritt unter
http://www.dresden.de/de/02/
5 Millionen Euro Mehrkosten durch Tunnel am Olbrichtplatz
17.8.09 Kleine Anfrage Ausbau Olbrichtplatz
Stephan Kühn bekam Antwort auf die kleine Anfrage zu Kosten bei einem eventuellem kreuzungsfreien Ausbau des Olbrichtplatzes. 5 Millionen Euro Mehrkosten soll die kreuzungsfreie Variante des Ausbaus Olbrichtplatz demnach verursachen. Wir wiederholen uns langsam und fordern an dieser Stelle erneut die Umsetzung des Stadtratsbeschlusses von 2006. Allen Neustädtern, welche dieser Murx auf den "Keks" geht, empfehlen wir die Teilnahme an der Allfreitaglichen Fahrraddemo 17 Uhr an der Schauburg.
6.8.09 aus dem Interview der SZ mit Helma O.:
"Auch die Grünen kritisieren Sie heftig und sagen, Sie haben das bisherige Verkehrskonzept über den Haufen geworfen?
Da sagen Sie mir was Neues. Im Gegenteil, wir sind dabei, die Vorhaben, die vor meiner Zeit aufgelistet worden sind, uns noch mal anzuschauen.
Konkret: Die Königsbrücker Straße sollte zweispurig ausgebaut werden, planen Sie einen vierspurigen Ausbau?
Es gibt einen Arbeitsstand, der zweispurig ist. Wir haben aber einen neuerlichen Prüfungsauftrag, den Olbrichtplatz mit einzubringen, um eine Genehmigung zu erhalten. Das wollen wir jetzt bis Ende des Jahres machen.
Die Königsbrücker wird zweispurig ausgebaut?
Das Planungsvorhaben ist derzeit so vorhanden.
Was haben Sie sich für das nächste Jahr vorgenommen?
mehr zur Königsbrücker...
Lügen Orosz und Marx ? -Königsbrücker Straße mit neuen Entwürfen mit vier Spuren !!! - Bäckerei Rißmann soll abgerissen werden!
„Aus den Unterlagen geht klar hervor, dass wir von der Oberbürgermeisterin und dem Baubürgermeister belogen wurden. Sie hoffen auf neue Mehrheiten im Stadtrat nach der Wahl und wollten die Katze erst dann aus dem Sack lassen. Ein nach zehn Jahren gefundener Kompromiss soll hier ausgehebelt werden. Die Königsbrücker soll nun doch durchgängig vierspurig ausgebaut und die Kreuzung an der Stauffenbergallee nach dem Vorbild des Flügelwegs mit einem Tunnel umgestaltet werden. Das kostet mindestens zehn Millionen Euro mehr und ist für den Verkehr völlig überflüssig.“ sagt Grünen-Fraktionschef Stephan Kühn.
In einem Artikel der Sächsischen Zeitung von heute, dem 4.6.09 berichtet er über interne Protokolle, zu denen er jetzt aufgrund beantragter Akteneinsicht Zugang hatte.
Unglaublich: Bäckerei Rißmann soll abgerissen werden!
"Aus dem intern schon vorliegenden Variantenvergleich für den vierspurigen Ausbau sind weitreichende Konsequenzen ablesbar. So müssten mehr Bäume gefällt und mehr Grundstücke gekauft werden. Eine Variante sieht sogar den Abriss der Bäckerei Rißmann an der Ecke Louisenstraße vor. „Wir dachten wirklich, dass das seit 2006 endlich vom Tisch ist und unsere Bäckerei mit mehr als 100 Jahren Tradition sicher ist. So etwas erneut anzustreben, macht mich sprachlos“, sagt Inhaber Holger Thielemann der SZ
Noch unglaublicher: Eine mangelnde Förderfähigkeit durch den Freistaat Sachsen wurde nur vorgeschoben, um CDU-Interessen durchzusetzen.
Am Unglaublichsten: Im von Stephan Kühn zitierten Bericht der Oberbürgermeisterin heißt es: „Sie [Helma Orosz] wird im Stadtrat vortragen, dass dieser 2006 gefasste Beschluss ohne Fördermittel bleibt und vorschlagen, ein neues Planfeststellungsverfahren mit einer 4-spurigen Variante einzuleiten...“
Wir Neustadtgrüne fordern: Geht wählen! Wählt die vom Stadtrat beschlossene stadtteilverträgliche Variante der Königsbrücker Straße! Wer CDU wählt - wählt die Autobahn durch die Neustadt!
Königsbrücker Straße: Verzögerungstaktik statt Sanierung
4.5.09 Baubürgermeister Jörn Marx (CDU) plant weiter am Ausbau der Königsbrücker Straße zwischen Albertplatz und Stauffenbergallee herum:
Diesmal ist der Olbrichtplatz Gegenstand der Umplanungsideen von Marx. Angeblich gibt es dafür Forderungen vom Fördermittelgeber Freistaat Sachsen. Dies jedenfalls berichtet die Sächsische Zeitung vom 4.5.09. Stephan Kühn, unser verkehrspolitischer Sprecher, sagt dazu: „Es gibt eine beschlossene Planung für die Königsbrücker Straße zwischen Stauffenbergallee und Industriegelände einschließlich des Olbrichtplatzes. Bei einem erneuten Umbau wird wieder Geld verschwendet und Fördermittel könnten hinfällig werden". Wieso dem Freistaat und der Stadtverwaltung nach über 10 Jahren Planungszeit jetzt erst auffällt, dass der Olbrichtplatz in der im April 2006 beschlossenen Variante nicht funktionieren werde, ist schleierhaft. Bei der Planung waren die prognostizierten Auswirkungen des Baus der Waldschlösschenbrücke genauso bekannt wie heute.
Wir werden bei der Stadtverwaltung nachfragen. Durch die neuerliche "Umplanungsverzögerungstaktik" von Baubürgermeister Marx soll ein Ausbaubeginn im nächsten Jahr wohl endgültig vom Tisch geschoben werden.
Veranstaltungsbericht: Königsbrücker Straße: Mit Falschbehauptungen auf Vierspur-Kurs
9.4.09 Baubürgermeister Jörn Marx (CDU) plant weiter den vierspurigen Ausbau der Königsbrücker Straße zwischen Albertplatz und Stauffenbergallee:
Ca. 40 Interessierte waren gestern bei der Diskussion in der Schauburg anwesend. Johannes Lichdi, Jens Hoffsommer und Andrea Schubert informierten über die Vorzüge der vöm Stadtrat beschlossenen 2spurigen Variante. Offensichtlich ist die von Baubürgermeister Jörn Marx betriebene Umplanung zu einer 4spurigen Variante eine Katastrophe für den Stadtteil Dresden Neustadt. Sie stützte sich auf Falschaussagen bezüglich der Förderfähigkeit der Planungen. In der Antwort der sächsischen Staatsregierung auf die Anfrage des Grünen-Stadtrats- und Landtagsabgeordneten Johannes Lichdi heißt es: „Abstimmungen zur Förderfähigkeit wurden auf Grund eines fehlenden Antrags nicht durchgeführt.“ Die fehlende Förderfähigkeit wurde aber von Marx als Grund für die Nichteinreichung des Planfeststellungsantrags angeführt. Unterdessen schreibt die Sächsische Zeitung heute in ihrer Druckausgabe, dass die Stadt Dresden inzwischen tatsächlich die Pläne in einer nunmehr offenbar 4spurigen Ausbauvariante der Königsbrücker Straße zur Genehmigung beim Freistaat eingereicht hat. In der Schauburgdiskussion wurde die Wiederauflebung der BI zur Königsbrücker Straße sowie die erneute Durchführung von Fahrraddemos entlang des "Boulevards" nach nunmehr 10 Jahren "Pause" angeregt. Das mit einer Umplanung ein Baubeginn in 2010 in weite Ferne rückt, liegt auf der Hand. Dies ist besonders für die DVB schmerzlich, da diese zu Zwischensanierungen der maroden Gleise in Teilabschnitten gezwungen sein dürfte. Die Prognosen 2020 rechtfertigen angesichts der Bedeutung der Straße für die Stadtteilqualität der Neustadt einen 4spurigen Ausbau nicht. Zu wenig Platz bringt bei einem 4spurigem Ausbau erhebliche Nachteile für die Anwohner und Gewerbetreibenden.
Vortrag (pdf) des Abgeordneten Johannes Lichdi
Königsbrücker Straße: Mit Falschbehauptungen auf Vierspur-Kurs

- 8.April 2009, 19.30 Uhr, Schauburg
Baubürgermeister Jörn Marx (CDU) plant weiter den vierspurigen Ausbau der Königsbrücker Straße zwischen Albertplatz und Stauffenbergallee
Offensichtlich ist die Behauptung von Baubürgermeister Jörn Marx, die vom Stadtrat beschlossene Kompromisslösung für die Königsbrücker Strasse, sei nicht förderungsfähig, falsch. In der Antwort der sächsischen Staatsregierung auf die Anfrage des Grünen-Stadtrats und Landtagsabgeordneten Johannes Lichdi heißt es: „Abstimmungen zur Förderfähigkeit wurden auf Grund eines fehlenden Antrags nicht durchgeführt.“ Die fehlende Förderfähigkeit wurde aber von Marx als Grund für die Nichteinreichung des Planfeststellungsantrags angeführt. Aus der Antwort geht weiterhin hervor, dass die beschlossene Planung „dem Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit im Einzelnen nicht bekannt“ist.
„Am Stadtrat vorbei und mit Falschbehauptungen plant Baubürgermeister Marx (CDU) weiter den vierspurigen Ausbau der Königsbrücker Straße statt die vom Stadtrat beschlossene Variante verbreiterter Fahrspuren voranzutreiben,“ kritisiert der verkehrspolitische Sprecher der Grünen-Stadtratsfraktion Stephan Kühn das Vorgehen der Stadtverwaltung. „Der vierspurige Ausbau der Königsbrücker Straße ist nicht stadtteilverträglich. Die Flächeninanspruchnahme ist mit zusätzlich über 1.000 m² Grunderwerberheblich. Das bedeutet nicht nur Mehrkosten, sondern auch schmale Fußwege,“ erläutert Kühn. Durch die breite Haltestelleninsel (statt der beschlossenen zweispurigen überfahrbaren Haltestellenkaps) verschwindet der Vorplatz des Filmtheaters Schauburg fast vollständig. „Neben zusätzlichen Planungskosten (bisher 11.000 Euro),“ so Kühn weiter, „ist der ursprünglich für Januar 2010 geplante Baubeginn nicht mehr zu halten. Dabei lässt der Straßenzustand keine weitere Verzögerung zu.“ Kühn abschließend: „Ich fordere Bürgermeister Marx auf, unverzüglich die Planungen für einen vierspurigen Ausbau einzustellen und sich beim Fördermittelgeber und der Genehmigungsbehörde für den beschlossenen stadtteilverträglichen Ausbau einzusetzen.“
Die weiter bestehende Unklarheit im Bezug auf die Sanierung der Königsbrücker Straße zwischen Albertplatz und Stauffenbergallee nimmt die bündnisgrüne Stadtratsfraktion zum Anlass, um am 1. April, 19:00 Uhr im Filmtheaters Schauburg (Königsbrücker Straße 55) die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner über die Planungen zu informieren.
Anfrage des Abgeordneten Johannes Lichdi
Machtwort ohne Macht
19.1.08 Ohne nachtreten zu wollen, stellen wir fest: Das Machtwort von Thomas Jurk (SPD) ist nichts wert.
Peter Lames (ebenfalls SPD) hatte vor wenigen Tagen versprochen: „Gestern hat mir der Minister persönlich mitgeteilt, dass er die Festlegung getroffen hat, das Vorhaben so zu fördern, wie die Stadt Dresden es will. Es soll nicht in die Planungen der Stadt hineinregiert werden. "
Jörn Marx, CDU-Baubürgermeister von Dresden bereitet nach den Worten der Tagespresse von heute eine Umplanung der Königsbrücker Straße vor.
Schön, dass sich die SPD jetzt auch unseren Forderungen nach Umsetzung des bisherigen, mühsam erstrittenen Kompromisses anschließt.
Jörn Marx` Verhalten deutet auf ein "Veto" aus der Landes-CDU hin. Auf der einen wie auf der anderen Seite stimmt es merkwürdig, wenn in die komunale Selbstverwaltung durch Landespolitiker derart eingegriffen wird. Ähnliche Beispiele wo durch die Fördermittelpolitik des Landes in die Pläne der Stadt hineinregiert wird, finden sich zur Genüge... (WSB, Leipziger Straße...) mehr
Unser verkehrspolitischer Sprecher Stephan Kühn: „Bürgermeister Marx (CDU) entwickelt sich zunehmend zum Bremsklotz von wichtigen Verkehrsbaumaßnahmen in Dresden. Die mühevolle Kompromissfindung bei der Königsbrücker Straße hat vor zwei Jahren zu einem einstimmigen Beschluss im Rat geführt. Bürgermeister Marx ist verpflichtet, diesen Stadtratsbeschluss umzusetzen!“ zur kompletten PM
Ergänzung vom 13.2.09: In einem DNN Artikel heißt es unter der Überschrift:
„Königsbrücker“ hat neue Planung
"Der Umbau der Königsbrücker Straße ist erneut umgeplant worden. Das sei nötig gewesen, weil die bislang beschlossene Variante nicht förderfähig gewesen sei, sagte gestern Baubürgermeister Jörn Marx (CDU) auf Grünen-Anfrage. Die Stadt habe in aller Eile eine förderfähige vierspurige Variante erarbeitet – ohne Abstriche beim Rad- und Fußwegenetz. Der Bürgermeister widersprach Aussagen von SPD und Grünen, Sachsens Wirtschaftsminister Thomas Jurk (SPD) habe die Förderung der ursprünglichen Kompromiss-Lösung genehmigt. Ein Machtwort habe es nicht gegeben"
+hier eine eCard an den Baubürgermeister der Stadt Dresden schreiben +
Königsbrücker Straße nun doch vierspurig?
5.1.09 Der Königsbrücker Straße droht das gleiche Schicksal wie der Leipziger Straße in Pieschen.
Ein schon schmerzhafter städtischer Kompromiss, den auch Bündnis 90/ Die Grünen nach langem Diskussionsprozess mitgetragen haben, scheint durch das Veto des Freistaates in Bezug auf die Förderfähigkeit hinfällig zu werden. Das Wirtschaftsministerium will die Pläne der Stadt nicht akzeptieren. Es besteht nach Angaben der Sächsischen Zeitung vom 5.1.09 auf der großen vierspurigen Ausbauvariante. Die von der Stadt ausgearbeitete Planung sieht über weite Strecken nur eine zweispurige Straße vor - mit überbreiten Spuren.
Unser Stadtrat Stephan Kühn dazu: "Der Einspruch des Landes ist ein Skandal“. Die Debatte um die Vierspurigkeit wurde schon vor einigen Jahren intensiv geführt. Schon damals drohte das Wirtschaftsministerium damit, die in Aussicht gestellte 75 Prozent Förderung nur bei Vierspurigkeit auszureichen.
Für den Fall, dass eine Umplanung erzwungen werden sollte, würde sich die Aufenthalts- und Lebensqualität der Anwohner und Geschäftsinhaber zugunsten des rollenden Verkehrs gegenüber der bisherigen Planung verschlechtern, und einige Grünflächen und Vorgärten mehr in Mitleidenschaft gezogen werden. Der geplante Baubeginn würde sich um mindestens zwei weitere Jahre verschieben.
Deutliche Worte für die Vorgehensweise des Landes findet auch der Blog Umgebungsgedanken.
Ergänzen wollen wir den DNN-Artikel vom 13.2.09:
Unter der Überschrift „Königsbrücker“ hat neue Planung schreibt sie:
"Der Umbau der Königsbrücker Straße ist erneut umgeplant worden. Das sei nötig gewesen, weil die bislang beschlossene Variante nicht förderfähig gewesen sei, sagte gestern Baubürgermeister Jörn Marx (CDU) auf Grünen-Anfrage. Die Stadt habe in aller Eile eine förderfähige vierspurige Variante erarbeitet – ohne Abstriche beim Rad- und Fußwegenetz. Der Bürgermeister widersprach Aussagen von SPD und Grünen, Sachsens Wirtschaftsminister Thomas Jurk (SPD) habe die Förderung der ursprünglichen Kompromiss-Lösung genehmigt."
Zur Information gibt es hier die derzeitigen Planungsunterlagen der Stadt.
Dokument1 Dokument2 Dokument3 Dokument4
(Bautzener Str.- (Katharinenstr.- (Eschenstr.- (Eberswalder Str.-
Katharinenstr.) Eschenstr.) (Eberswalder Str.) Stauffenbergallee)
Gegen eine Maximalvariante des Freistaates werden wir uns aktiv einsetzen.
Letzte Anfragen und Dokumente zur Königsbrücker Straße
KÖNI-Demo
seit über 10 Jahren Tradition Fahrraddemo für eine zweispurige Königsbrücker
Wenn die Verwaltung so weitermacht werden wir die Traditon am freitaglichen Nachmittag wieder aufleben lassen... bis endlich der Stadtratsbeschluss von 2006 umgesetzt wird.
Presseschau: SZ, 11.4.09
Streit um Königsbrücker Straße durch Orosz-Vorstoß neu entfacht - Gegner eines vierspurigen Ausbaus machen mobil und warnen vor den Folgen.
Der überraschende Alleingang von Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) zum Ausbau der Königsbrücker Straße hat die Gegner einer vierspurigen Variante neu auf den Plan gerufen. Orosz hatte mitgeteilt, dass sie eine neue Planung für den Abschnitt zwischen Olbricht- und Albertplatz mit durchgängiger Vierspurigkeit veranlasst habe und ein Planfeststellungsantrag bereits eingereicht sei (die SZ berichtete).
Bei einer Informationsveranstaltung der Grünen dazu am Mittwochabend wurde vor negativen Folgen durch eine weitere Verbreiterung der Straße gewarnt. Es wurde daran erinnert, dass vor Jahren gegen die Vierspurigkeit demonstriert worden war. Der Stadtrat und Landtagsabgeordnete Johannes Lichdi bezeichnete das Vorgehen der Oberbürgermeisterin als rechtswidrig, weil sie sich damit über einen Ratsbeschluss für einen Kompromiss hinweggesetzt habe.
Planungsunterlagen
Zum Download gibt es hier die derzeitigen Pläne der Stadt für den Kompromiss aus dem Jahr 2006 (zweispurig). Für die 4spurige Umplanung liegen uns derzeit keine Pläne vor. Wir werden diese Pläne sofort nach Erhalt hier veröffentlcihen.
Dokument1 (Bautzener Str. - Katharinenstr.)
Dokument2 (Katharinenstr. - Eschenstr.)
Dokument3 (Eschenstr.- Eberswalder Str.)
Dokument4 (Eberswalder Str.- Stauffenbergallee)
Gegen eine Maximalvariante des Freistaates werden wir uns aktiv einsetzen.
Ecard
+hier eine eCard an den Baubürgermeister der Stadt Dresden schreiben +
Königsbrücker Straße wird nicht zeitnah gebaut
Gestern sah ich die Gleisbaustelle der DVB an der Schauburg. Mitten im Berufsverkehr wird dort unter Hochdruck Gleisbau betrieben. bei Umgebungsgedanken weiterlesen















