3 Millionen Euro teurer. Diese 3 Millionen Euro kommen auf jeden Fall auf die Stadt zu. Aufgrund fehlender Förderfähigkeit (da es nicht überall eine Verbesserung für den ÖPNV gibt) der 4spurigen Variante kann sich der Mehrkostenanteil noch weiter erhöhen.
Zum Vergleich: Für die Sanierungen von Schulen in der Neustadt ist bis einschliesslich 2015 derzeit nur ca. 1,5 Millionen Euro (Umzugssanierung für 30. Mittelschule und Toilettensanierung 103 Grundschule) vorgesehen.
Verlierer ist der ÖPNV: Die Straßenbahn bekommt in der 4-Spurvariante ab der Katharinenstraße bis zur Stauffenbergallee kein eigenes Gleisbett, stellt sich also im Stau wie bisher an den Autos an. Die Autos blockieren die Straßenbahn und umgekehrt. In der Stadtratsvariante mit überbreiter MIV-Spur und getrennten Gleiskörpern war dies für beide Seiten vorteilhafter (da getrennt) gelöst.
Verlierer ÖPNV-Nutzer: Sicherheitsbedenken bei der Nutzung der Haltestellen sind angebracht. Die ÖPNV-Nutzer müssen zwei Fahrspuren überqueren. Die DVB lehnt dies als Unfallgefahr ab.
Verlierer Fußgänger: Die Fußwegbreiten nehmen in weiten Teilen nochmals ab. Bereits die Kompromisslösung aus 2006 bedeutet harte Einschnitte z:B. im Bereich der Schauburg, die zu Lasten der Aufenthaltsqualität und letztlich zu Lasten der Händler an der Königsbrüclker gehen.
Verlierer Anrainer: Es gibt weniger Stellplätze als in der Stadtratsvariante von 2006.
Verlierer Anwohner: Die Lebensqualität nimmt weiter ab. ( weniger Bäume - Neupflanzungen / mehr Grunderwerb/Enteignungen von Vorgärten nötig)
Verlierer Radfahrer: Die Radfahrbreiten nehmen in Teilen der 4-Spurvariante gegenüber der Kompromissvariante von 2006 ab.
Fazit: Die 4 Spurvariante bevorteilt den MIV (motorisierter Individualverkehr) auf Kosten der anderen Verkehrsteilnehmer und verursacht unnötige Mehrkosten von 3 Millionen Euro. Wir lehnen diese Variante entschieden ab. 3 Millionen Eruo lassen sich in der Neustadt besser in Schulen investieren.








