Städtebaulicher Rahmenplan für den Bischofsplatz

Text von: Michael Ton
Im April 2012 hat die grüne Stadtratsfraktion den Vorschlag in den Geschäftsgang des Stadtrates eingebracht, einen städtebaulichen Rahmenplan für den Bischofsplatz auszuarbeiten.
Damit soll die zukünftige Gestaltung des Bischofsplatzes nach der Inbetriebnahme des S-Bahn-Haltepunktes am Bischofsplatz, welche für das Frühjahr 2016 geplant ist, gründlich vorbereitet werden.
Der grüne Vorschlag zielt darauf ab,
dass nicht nur die Verlegung der Straßenbahn-Haltestelle, sondern auch sonstige Belange in einem Gesamtkonzept berücksichtigt werden, z. B. die Radverkehrsführung, die Fußgängerquerungen, die Autoteilen-Stellplätze, die Gestaltung und Sicherung von Grünbereichen, die Aufstellung der Abfall-Container sowie die Gestaltung einer Fläche, die für Veranstaltungen genutzt werden kann. Die Grünen schlagen hierbei vor, dass die Stadtverwaltung das Grundstück zwischen der Bahnstrecke Dresden-Görlitz, der Eschenstraße und dem Bischofsplatz von der Deutschen Bahn erwirbt und in die städtebaulichen Planungen einbezieht.
Zu den Planungszielen verweisen wir im Einzelnen auf den Text der Beschlussvorlage.
Zunächst wird eine Beratung der Vorlage im Ortsbeirat Dresden-Neustadt und im Ausschuss Stadtentwicklung/Bau des Stadtrates stattfinden. Die Neustadtgrünen werden über den weiteren Entscheidungsprozess berichten. Die Beschlussvorlage zum Download gibt es hier.
PM 165/11 07.12.11 Schulnetzplanung - ein nicht kalkulierbares Desaster
Am Donnerstag wird im Ortsbeirat Neustadt der Schulnetzplan für die Landeshauptstadt Dresden erörtert. Dazu erklärt Valentin Lippmann, Sprecher von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Ortsbeirat Neustadt: „Die Vorlage des Schulnetzplanes ist für die Neustadt ein Desaster.
Globus vertagt!
Der Stadtrat hat am Donnerstag die Entscheidung über den Bau des Globus-Marktes am Alten Leipziger Bahnhof vertagt. Die Verwaltung soll außerdem die Auswirkungen der drei geplanten Einzelhandelsprojekte (Globus, Edeka im DVB-Hochhaus, Postgelände) prüfen. Der Ortsbeirat Neustadt wie auch der Ortsbeirat Pieschen haben sich deutlich gegen das Globusprojekt positioniert. Eigentlich liegt die von der Verwaltung geforderte Abwägung in Form zahlreicher Studien bereits vor und macht deutlich: Dresden braucht keinen Globus, die Neustadt braucht keinen Globus. Wir Neustadtgrünen lehnen das Vorhaben als stadtteilunverträglich und überdimensioniert ab.
Noch bis 26.01.2012: ,Side Walks - Fotografische Entdeckungen entlang der Königsbrücker ' von Enrico Grieger
Bürgerbüro GRÜNE ECKE, Bischofsplatz 6, Dresden
Noch bis zum 26.01.2012 ist die Ausstellung ,Side Walks - Fotografische Entdeckungen entlang der Königsbrücker ' von Enrico Grieger im Bürgerbüro GRÜNE ECKE, Bischofsplatz 6 in 01097 Dresden zu sehen.
Enrico Grieger wagt sich in seiner Fotoausstellung an das heißeste Eisen der Neustadt, das seit über 10 Jahren immer wieder die Gemüter erregt und wo aktuell jede Woche demonstriert wird: Die Königsbrücker Straße.
Gegenstandpunkt: Ein Miethai im Hechtviertel !?
Vernissage: ,Side Walks - Fotografische Entdeckungen entlang der Königsbrücker ' von Enrico Grieger
Dienstag, 01.11.2011, 19 Uhr, Bürgerbüro GRÜNE ECKE, Bischofsplatz 6, Dresden
im Namen des Landtagsabgeordneten Johannes Lichdi lädt das Bürgerbüro Grüne Ecke zur Eröffnung der Ausstellung ,Side Walks - Fotografische Entdeckungen entlang der Königsbrücker ' von Enrico Grieger am Dienstag, den 1. November 2011 um 19 Uhr im Bürgerbüro GRÜNE ECKE, Bischofsplatz 6 in 01097 Dresden ein.
Enrico Grieger wagt sich in seiner Fotoausstellung an das heißeste Eisen der Neustadt, das seit über 10 Jahren immer wieder die Gemüter erregt und wo aktuell jede Woche demonstriert wird: Die Königsbrücker Straße.
Die Gefühle der Anwohner und Neustädter haben ein Spektrum von Unmut, ja gar Hass auf die Lautstärke der Straße, die ständige Holperpiste, über Unverständnis aufgrund der Untätigkeit der Behörden und das ständige Hin und Her von zig Planungsvarianten bis zu einem liebevollen Blick auf die Unternehmen, wie die Schauburg, und Vorgärten an der Straße selbst.
Der Blick des Fotografen schweift über die Straßen und eröffnet einen umfassenden Blickwinkel. Der Wiedererkennungseffekt ist enorm, zugleich stolpert selbst der/die geborene NeustädterIn sicher über das ein oder andere Foto und fragt sich wo es denn aufgenommen wurde oder warum man das die letzten vier Jahre nicht mehr gesehen hat.
Die Ausstellungseröffnung wird politisch begleitet von Johannes Lichdi, MdL, der neben seiner Landtagstätigkeit Neustädter Ortsbeirat geblieben ist und so das Auf und Ab, das Hin und Her und die Geschichte der oft vertagten Sanierung und Neugestaltung miterlebt hat.
Schulnetzplanung muss in andere Hände: Schulverwaltungsamt und BM Lehmann überfordert
Die Vorlage zur Fortschreibung des Schulnetzplanes beweist, dass das Schulverwaltungsamt und Bürgermeister Lehmann mit dieser gewaltigen Aufgabe überfordert sind. Wie anders ist es zu erklären, das für die Neustadt kein einziges drängendes Problem zufrieden stellend gelöst wird. Stattdessen stehen weitere Verschlechterungen in allen Schulformen an.
Seit dem Runden Tisch zum Thema Schulnotstand in der Dresdner Neustadt hat sich gar nichts verändert. Vielmehr wurden die Teilnehmer des Runden Tisches mit Halbwahrheiten regelrecht hingehalten. die Verlagerung des BSZ war damals nur ein Planungsansatz unter vielen, welcher ohnehin mittelfristig nicht zum Tragen kommt, hieß es damals von Lehmann.
Valentin Lippmann, Sprecher der Grünen Ortsbeiräte erklärt hierzu: „Das Schulverwaltungsamt ist mit der Situation offensichtlich völlig überfordert, und auch Herr Lehmann ist nicht mehr in der Lage, eine verantwortliche und tragfähige Planung auf den Tisch zu legen. Es ist an der Zeit das die Schulnetzplanung Chefsache wird. Die Gestaltungsspielräume des Fachbürgermeisters und der städtischen Schulbehörde reichen hier offenbar nicht aus."
Trotz weithin bekannten Schulnotstandes in der Dresdner Neustadt, wird die Situation im Entwurf als „bedarfsdeckend“ beschönigt. Alle geplanten. Maßnahmen sind Provisorien und in Ihrer Art ungeeignet, das Niveau der schulischen Bildung in der Neustadt auch nur auf dem gegenwärtigen Stand zu halten. Wir Neustadtgrünen lehnen die vorgelegte Planung für den Schulbezirk Neustadt als völlig ungenügend ab.
Was plant das Schulverwaltungsamt:
1. Verlagerung des BSZ "PRof.Dr. Zeigner" nach Gorbitz in den sanierungs und umbaubedürftigen Plattenbauam Leutewitzer Ring. Damit geht der Neustadt ein weiterführendes Bildungsangebot verloren. Stattdessen soll, so sieht es der Entwurf vor, am Standort Melanchtonstraße eine neue Mittelschule eingerichtet werden. diese soll zusätzliche Mittelschulkapazitäten für die Neustadt und Pieschen schaffen. DAS BSZ wird damit der Verschlafenheit des Schulverwaltungsamtes geopfert. Denn für die Mittelschulkapazitäten der kommenden Jahre lassen sich nicht die überreaschenden Geburtensteigerungen anbringen. Bis die Neugeborenen in einer Mittelschule sind vergehen immerhin 11 Jahre. Das müsste reichen um Bedarfe richtig einzuschätzen und zu handeln. Wir sagen: Gut geschlafen, Schulverwaltungsamt!
2. Die Entflechtung der Standorte Grund/Mittelschulstandorte Görlitzer Straße und Hechtstraße wird umgesetzt. Am neuen Standort der 30.Mittelschule am Unteren Kreuzweg wird nur schmalspur-renoviert.Die Schüler werden in einem maroden DDR-Plattenbau unterrichtet. Die 30.MS wird weiterhin behandelt wie das 5te Rad am Wagen. Wir sagen: Marodes Haus, gut verkauft - Danke Schulverwaltungsamt!
3. Die 30te, die 15te die 4te und die 103 Grundschule werden 4zügig an der Obergrenze ihrer Kapazitäten laufen (28iger Klassen) Sollte die Kapazität nicht ausreichen,(und das wird so sein) wird die zweizügig geplante 19 Grundschule am Jägerpark 3zügig geführt. Wir sagen: Diese Lösung ist keine Lösung noch nichtmal in der NOT , liebes Schulverwaltungsamt!
4. Das DKS-Gymnasium kann 4,5zügig geführt werden wenn die Kapazitäten gebraucht werden: Das heisst: alternierend werden 4 bzw. 5 Klassen gebildet. Not macht erfinderisch: Aber 4,5zügig ist schon eine sensationelle Erfindung.Der Schulbetrieb am DKS ist nur dann in der 4,5zügigen Planung möglich, wenn die derzeitige Turnhalle zum Speiseraum umfunktioniert wird. ( Natürlich nach Eröffnung der neuen Turnhalle -wenn da mal im Zeitplan nix schiefgeht) Wir sagen: Im Vollstopfen Spitze unser Schulverwaltungsamt!
5. Die Turnhallenkapazitäten der noch zu bauenden Turnhalle auf der Alaunstraße sind fürs DKS dafür allerdings zu klein. Deshalb soll das DKS Turnhallenkapazitäten an der 15 GS mit nutzen. Hinten runter fallen dort dafür Ganztagsangebote welche auf Turnhalle angewiesen sind und Hortangebote. Für den Hort ist das Schulverwaltungsamt nicht wirklich zuständig. Wir sagen: Die DKS Turnhalle ist schon jetzt eine Fehlplanung mit Parkdeck - Schulverwaltungsamt !
6. Die Horte werden mit wenigen Raumausnahmen (an allen Schulen verbleiben eine Handvoll eigene Räume für je mehr als 350 Hortkinder) in Doppelnutzung betrieben. Das heisst viele Kinder müssen den Nachmittag in den gleichen Unterrichtsräumen zubringen, wie den Vormittag. Nutzungskonflikte zwischen Hort und Schule sind an der Tagesordnung. Wir sagen : Gut aus der Affäre gezogen - Schulverwaltungsamt !
7. Aufgrund des Kapazitätsproblems prüft das Schulverwaltungsamt, die bewährte Partnerschaft zwischen der Schule für Körperbehinderte an der Fischhausstraße und der 103 Grundschule zu beenden. Was sagt uns das: Wir sind bankrott...Schulverwaltungsamt! Inklusion ist nichts als ein Papiertiger
FAZIT: NICHTS WIRD GUT! DIESE SCHULNETZPLANUNG LÖST KEINE PROBLEME SONDERN SCHREIBT SIE FORT!
- Teil 1: Standortpläne und langfristige Zielplanung (*.pdf, 9404 KB)
- Teil 2: Schulnetzberichte - Tabellen und Übersichten (*.pdf, 9591 KB)
Der Alte Leipziger Bahnhof in Dresden - Verkehrsmuseum oder Supermarkt?
Leipziger Bahnhof in Dresden - Verkehrsmuseum oder Supermarkt? Vor dieser Entscheidung stehen die Politiker der Landeshauptstadt und des Freistaates Vor dieser Entscheidung steht am Dienstag auch der Ortsbeirat Dresden Neustadt Wir freuen uns heirzu einen Artikel von Gastautor Christain Helms veröffentlichen zu dürfen:
Gastartikel von Christian Helms, Entwicklungsforum Dresden, 26.09.2011

Bereits 1995 beriefen die damaligen Sächsischen Minister für Wissenschaft und Kunst bzw. Finanzen, Prof. Hans Joachim Meyer bzw. Prof. Georg Milbradt, eine internationale Gutachterkommission. Museumsfachleute, Architekten und Denkmalpfleger waren aufgefordert, Empfehlungen zur Unterbringung der Staatlichen Sammlungen und Museen in Dresden zu unterbreiten. Denn 50 Jahre nach der Zerstörung der Innenstadt befanden sich viele Museen noch immer in kriegsbedingten Ausweichquartieren. Kaum eine Sammlung konnte ihre Bestände so zeigen, wie es ihrer Bedeutung angemessen ist.
Für das Verkehrsmuseum stellten die Gutachter fest, das im
Tannenstraße als Ausweichstrecke für Schwerlastverkehrs überflüssig
Um noch einmal unsere Position zur Königsbrücker Str. betreffend Vermeidung von Lkw-Verkehr in der Tannenstraße zu untermauern, haben wir noch einmal recherchiert: Die tatsächliche Beschilderung verschiedener Bahnbrücken zur zugelassenen Durchfahrthöhe Stand (03.09.2011) ist folgende:







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