Margit Haase: „Stadt darf keine weiteren schweren Unfälle in Kauf nehmen“
Die unerträgliche Situation für Radfahrer und Fußgänger bei der Überquerung der Hansastraße in Höhe der Bärnsdorfer Straße wollen die GRÜNEN im Stadtrat unverzüglich abgestellt haben. Deshalb beantragt die Fraktion, schnellstmöglich durch das Aufstellen einer Ampelanlage die gefährliche Situation zu entspannen.
„Die Stadt muss schnell handeln, um den Schulweg zu sichern und darf nicht weitere schwere Unfälle in Kauf nehmen.“ so Margit Haase, verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion.
Innerhalb weniger Wochen sind an dieser Stelle zwei Radfahrer beim Kreuzen der vierstreifigen Hansastraße schwer verunglückt. Die Bärnsdorfer Straße ist eine gut befahrbarer, verkehrsarmer Verbindungsweg zwischen dem Hechtviertel und dem Pestalozzigymnasium Pieschen, die auch für andere Verbindungswege stark frequentiert wird. Die nächsten Ampelanlagen an der Fritz-Reuter-Straße und der Maxim-Gorki-Straße liegen 1,5 km auseinander. Erfahrungsgemäß nehmen Fußgänger und Radfahrer nicht 1,5 km lange Umwege in Kauf, sondern überqueren die Hansastraße, die in diesem Bereich keinen Mittelstreifen hat und u. a. wegen unübersichtlicher Ampelphasen und einem hohen Geschwindigkeitsniveau des Kfz-Verkehrs unzumutbare Gefahren für Radfahrer und Fußgänger birgt.
Hintergrund
Die Ampel war bereits als Prüfauftrag Teil des Beschlusses zum Konzept „Kleingartenpark Hansastraße“ im Januar 2011. Die Verwaltung prüfte und kam zu der Erkenntnis: „In Abstimmung mit der Abt. Verkehrsanlagenplanung des SPA wurde festgestellt, dass der Bedarf für eine Bedarfsampel sehr hoch ist (Schulweg). Die Realisierung
erfolgt in Federführung des STA mittelfristig im Zeitraum von drei Jahren.“
Auf eine neuerliche Anfrage, wann mit der Errichtung der Ampel zu rechnen sei, wurde seitens der Verwaltung als frühestmöglicher Termin 2015 genannt.
Ampel an der Bärnsdorfer Straße muss schnell realisiert werden Empfehlung
geschrieben von AdminDas Neueste von Admin
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