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Zukunft des Kraszewski-Museum muss dauerhaft gesichert werden!

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03 Torsten_Schulze_6

Das Kraszweski-Museum in der Dresdner Neustadt ist seit dem 20. Dezember letzten Jahres leer geräumt. Alle Exponate zum Leben des polnischen Schriftstellers Józef Ignacy Kraszewski sind nach Polen gegangen. Seit dem ist ungewiss, wie es mit dem Museum weitergeht. Aus einer aktuellen Anfrage geht hervor, dass derzeit an einer Neukonzeptionierung gearbeitet wird, die Finanzierung dazu fehlt aber. Der Bedarf für ein neues Licht- und Raumkonzept beträgt derzeit 75.000,-Euro, 50% davon würde der Freistaat bereitstellen bei entsprechender Kofinanzierung durch die Stadt.
Torsten Schulze, Stadtrat aus der Neustadt dazu: "Das Kraszewski-Museum und die Deutsch-Polnische Gesellschaft brauchen ein klares Bekenntnis zum Erhalt und der Weiterführung des Hauses. Dazu ist es dringend notwendig, den städtischen Eigenanteil von 37.500,- Euro aufzubringen, um die Zuwendungen des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst zu sichern. Damit wäre eine finanzielle Basis geschaffen.
Als erstes binationales Museum wurde das Kraszewski-Museum 1960 eröffnet. Seit dem hat es sich zu einem Ort der deutsch-polnischen Beziehungen entwickelt, an dem der Austausch zwischen den beiden Nationen gepflegt und gefördert wurde. „Dieser Austausch braucht weiterhin einen festen Ort in der Stadt. Aus diesem Grund muss gemeinsam mit der deutsch-polnischen Gesellschaft, der Verwaltung und der Politik ein Weg gefunden werden, der den dauerhaften Bestand sichert." so Schulze weiter.">Ein erster Schritt wird mit der temporären Ausstellung "Polen aus freier Wahl", die am 10. Februar öffnet, getan. Die finanziellen Mittel für diese Ausstellung wurden vorerst aus dem Etat der städtischen Museen bereitgestellt. Weitere Ausstellungen und  Veranstaltungen wie die seit zwei Jahren stattfindenden Polnischen Kulturtage brauchen einen lebendigen Veranstaltungsort.>“Wir erwarten in der für Februar angekündigten Vorlage der Verwaltung klare Vorschläge und finanzielle Untersetzungen, um dieser traditionsreichen Begegnungsstätte eine Zukunft zu geben." so Schulze abschließend.Anfrage AF1336/11 Kraszewski-Museum

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unsere Meinung

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    Geschrieben von
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    Geschrieben am Sonntag, 21 April 2013 19:32 in Kommentare Verkehr 1 Kommentar Gelesen 351 mal
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